Geschichte sichtbar machen: Unser Zeitstrahl wächst mit
Wann war eigentlich das Alte Griechenland? Wie viele Jahrhunderte liegen zwischen Karl dem Großen und dem Deutschen Kaiserreich? Und wie lassen sich historische Themen miteinander in Beziehung setzen?
Im Koridor der Sekundarstufe entsteht seit Beginn des Schuljahres ein gemeinsamer Zeitstrahl, der nach und nach mit den Themen aus dem Geschichtsunterricht wächst. Beginnend um 1000 v. Chr. werden historische Ereignisse, Personen und Epochen chronologisch verortet – im Maßstab von einem Meter für jeweils 100 Jahre. Bis in die Gegenwart erstreckt sich der Zeitstrahl damit über rund 30 Meter durch den Koridor.
Der Zeitstrahl ist dabei weit mehr als eine Sammlung von Jahreszahlen. Er macht historische Zeiträume sichtbar und räumlich erfahrbar. Gerade große zeitliche Abstände sind für Schüler oft schwer vorstellbar. Durch die maßstabsgetreue Darstellung wird unmittelbar deutlich, was früher oder später geschah, wie viele Jahrhunderte zwischen Ereignissen liegen und wie sich einzelne Unterrichtsthemen in einen größeren historischen Zusammenhang einordnen lassen.
Die Schüler gestalten dazu eigene Karten und Abbildungen und bringen diese an der entsprechenden Stelle des Zeitstrahls an. So wird historische Orientierung zu einer gemeinsamen und zugleich anschaulichen Aufgabe.
Seit Schuljahresbeginn wurden bereits das Alte Griechenland in den Klassen 5/6, Kaiser Karl der Große in den Klassen 7/8 und das Deutsche Kaiserreich in Klasse 9 auf dem Zeitstrahl verortet.
Mit jedem neuen Unterrichtsthema wächst der Zeitstrahl im Koridor weiter – und mit ihm die Vorstellung davon, dass Geschichte nicht aus einzelnen, voneinander getrennten Kapiteln besteht, sondern aus Entwicklungen, Veränderungen und Zusammenhängen über viele Jahrhunderte hinweg.







