Vom Palast in die Baumwipfel – die Klassen 5 und 6 auf Klassenfahrt in Akpogong
Am Dienstag machten wir uns mit den Klassen 5 und 6 gemeinsam auf den Weg nach Akpogong. Nach rund zwei Stunden Fahrt erreichten wir unsere Unterkunft, bezogen die Zimmer und erkundeten das Gelände. Jede Zimmergruppe gab sich einen Teamnamen und konnte während der Fahrt bei verschiedenen Aufgaben Punkte sammeln. Nach dem Mittagessen zeigte uns eine Tennistrainerin zwei Stunden lang, wie man den Ball übers Netz bringt. Bei Laufspielen konnten wir uns anschließend noch einmal richtig auspowern. Nach dem Abendessen hatten wir etwas Freizeit, bevor es hieß: „Licht aus!“
Am Mittwoch lud uns unser Gastgeber zu einem Fest im Dorfpalast ein. Die Zeremonie zu Ehren des Chiefs aus der Nähe mitzuerleben, war für uns etwas Besonderes. Wir durften dem Chief sogar die Hand schütteln! Nach dem Mittagessen besuchten wir die erste Kakaofarm Ghanas. Dort erfuhren wir, wie Kakao angebaut wird und wie die Pflanze aufgebaut ist. Wie die Kakaobohnen schmecken, durften wir selbst herausfinden.
Ein kurzer Spaziergang durch den Wald führte uns anschließend zu einem Wasserfall. Dort genossen wir die kühle Luft und entdeckten zwischen den Pflanzen viele Insekten. Wir durften mit den Füßen ins Wasser, und bei manchen reichten die Spritzer bis zur Hose. Mitten im dichten Grün fühlten wir uns ein bisschen wie im Amazonas-Regenwald. Am Abend konnten unsere Teams bei einer Quiznacht noch einmal ordentlich Punkte sammeln.
Am Donnerstag stand für viele der Höhepunkt der Fahrt an. Gleich nach dem Frühstück ging es in den Hochseilgarten. Beim Klettern wuchsen viele von uns über sich hinaus. Außerdem lernten wir, wie der Wald aufgebaut ist. Zurück in der Unterkunft blieb Zeit zum Proben, denn am Abend stand unsere Talentshow auf dem Programm. Bei den Auftritten gab es viel zu lachen und zu applaudieren.
Zum Abschluss zählten wir alle Punkte zusammen. Das Siegerteam durfte mitbestimmen, wie wir den letzten Abend verbrachten. Wir feierten eine kleine Abschlussparty und spielten draußen alle zusammen bei Musik noch eine Runde „Infection“. Danach schliefen manche von uns ziemlich schnell ein, andere brauchten noch ein bisschen. Zu erzählen hatten wir nach diesen drei Tagen jedenfalls genug!








