Future Ready: GISA sammelt starke Impulse in Accra
Die Deutsche Internationale Schule Accra setzt ihren Weg als zukunftsorientierte Begegnungsschule konsequent fort: Am 21. Februar 2026 nahmen die beiden Kollegen Bernard Mensah und Russell Adu am Cambridge International Schools Day in Ghana teil. Die Konferenz stand unter dem Leitthema „Future-Ready: Navigating a Changing Educational Landscape“ und brachte Bildungsakteurinnen und -akteure aus ganz Afrika zusammen.
Die ganztägige Veranstaltung bot ein dichtes Programm aus Keynotes, Fachsessions und Austauschformaten. Im Mittelpunkt standen zentrale Fragen moderner Schulentwicklung: Wie können Schulen Lernende wirksam auf eine zunehmend komplexe Welt vorbereiten? Welche Führungsstrukturen brauchen Bildungseinrichtungen in Zeiten raschen Wandels? Und welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz künftig im schulischen Alltag?
Impulse lieferten unter anderem Beiträge zu adaptiver Schulführung, zu sogenannten Future Skills wie kritischem Denken und Kreativität sowie zu verantwortungsvollen Strategien im Umgang mit KI. Dabei wurde deutlich: Erfolgreiche Schulentwicklung entsteht nicht allein durch technische Ausstattung, sondern vor allem durch klare pädagogische Konzepte, gemeinsame Leitlinien und eine starke Schulkultur.
In den vertiefenden Workshops beschäftigten sich die Teilnehmenden unter anderem mit der strategischen Einschätzung der KI-Bereitschaft von Schulen, mit metakognitiven Lernstrategien zur Förderung nachhaltigen Lernens sowie mit konstruktiven Formen der Zusammenarbeit im Kollegium. Die Diskussionen bestätigten viele der Entwicklungsrichtungen, die an der Deutschen Internationale Schule Accra bereits verfolgt werden.
Besonders hervorzuheben ist ein strategischer Impuls aus der Konferenz: International erfolgreiche Schulen verankern den Umgang mit Künstlicher Intelligenz zunehmend strukturell – etwa durch eine schulweite KI-Leitlinie und eine klar benannte Koordinationsfunktion. Solche Ansätze schaffen Orientierung, stärken die Kohärenz im Kollegium und unterstützen eine nachhaltige Implementierung innovativer Lernformen.
Auch die GISA-Delegation zeigte sich beeindruckt von der inhaltlichen Tiefe der Veranstaltung. „Future readiness beginnt nicht mit Technik, sondern mit Haltung und klarer Strategie“, fasste Bernard Mensah seine Eindrücke zusammen. Russell Adu unterstrich den Wert des internationalen Austauschs: „Wenn Schulen über Ländergrenzen hinweg voneinander lernen, entsteht echte Innovationskraft – genau das war hier spürbar.“
Neben den fachlichen Impulsen nutzten die Vertreter der Deutschen Internationale Schule Accra intensiv die Gelegenheit zur Vernetzung mit Schulen aus West-, Ost- und Südafrika. Der Austausch zu Themen wie Curriculum-Entwicklung, Personalentwicklung, Schülerwohlbefinden und digitaler Transformation wurde von allen Beteiligten als ausgesprochen gewinnbringend beschrieben.
Das Fazit fällt entsprechend positiv aus: Die Teilnahme am Cambridge International Schools Day hat wertvolle Perspektiven für die weitere Schulentwicklung eröffnet. Mit ihrer klaren Ausrichtung auf Qualität, Innovation und internationale Zusammenarbeit sieht sich die Deutsche Internationale Schule Accra gut positioniert, die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Schule entschlossen weiterzugehen.




